Musik und Kunst Open Air in Eisenheim

Mit dem „ART Park“ wird eine Konzert- und Kunstveranstaltung für Jung- und Alt an einem ungewöhnlich schönen, aufwändig gestalteten und bislang noch unentdeckten Ort in Oberhausen Osterfeld durchgeführt.

Beim Art Park Open Air in Eisenheim sollen Umgebung und dargebotene Kunst eins werden - optisch und musikalisch.

Musik und Kunst werden den Besuchern im Garten des Blauen Haus in Eisenheim geboten. Zu den vielen Skulpturen im Garten werden sich Pop-Art Visuals gesellen. Kunstprojektionen die mit der Umgebung der denkmalgeschützten Arbeitersiedlung korrespondieren.

Es spielen Musiker der verschiedensten Stilrichtungen. Dargeboten von Bands aus der Stadt und der Region, mit täglich wechselndem Schwerpunkt zwischen Elektronik, Jazz und anspruchsvollem Folk, Indie-Pop und Rock.

Start ist am Freitag mit den Protagonisten des „Electric Café“, sieben verschiedene Projekten die elektronische Live-Musik darbieten. Am Samstag gibt es fünf verschiedene Duo-, Trio- und Bandformationen live auf der Terrassen-Bühne. Der Sonntag gehört dann dem Jazzkarussell und der Familie.

Der Eintritt ist frei.

Der Tonino Guerra Park in Eisenheim

Der Freitag: Electric Café Special

Das Electric Café ist wohl die Veranstaltungsreihe, die am meisten für Aufsehen gesorgt hat rund um die Aktivitäten des Kreativquartiers. Der Synthesizer in seiner Reinform und seinen vielen Spielarten, Erweiterungen und zusätzlichen Effekten, steht im Mittelpunkt. Hobbytüftler, Musik-Profis, Synthie- und Krautrock-Fans kommen zusammen und gestalten ein spannendes und stets überraschendes Musikprogramm.

Ähnlich einer Jazzsession kreieren die Beteiligten ein neues, unberechenbares Ganzes.

Irgendwo zwischen 70er-Krautrock, 80er-Elektronik Klängen, Synthie-Pop und den verschiedenen Spielarten des Techno verläuft der Spannungsbogen für alle Freunde der künstlich erzeugten Klangwelten.

Alles wird live gespielt und ist nicht wieder reproduzierbar. Begleitet von Kunstprojektionen wird eine ungewöhnliche und einmalige Atmosphäre geschaffen.

Raum für Notizen

Raimond Harmes schraubt eigentlich immer schon gerne an Sounds herum. Geräte zur Klangerzeugung sammelt er seit 30 Jahren. Computer und Bildschirme sind mittlerweile aus seinem Setup verbannt worden. Bei Raum für Notizen bekommt man live gespielte Analog-Synthesizer. Der Sound entsteht spontan aus vorgefertigten Sequenzen die ständig verändert werden. Beim Electric Café wird Raimond nach eigenem Bekunden „recht traditionell und mit minimalem Besteck“ antreten. Mit viel Raum für Notizen, mehreren übereinander gelagerten Sequenzen und einer unterschiedlichen Anzahl von Steps.

https://soundcloud.com/user-234109975-789495067

Jingoba Electric

Michael Wlochinski aus Mönchengladbach mit Wurzeln in Oberhausen begann in den 80er Jahren mit Freunden Elektronische Musik zu machen und sammelte Erfahrung in der Klangerzeugung.
Es folgte ein lange musikalische Ruhephase bevor der "Elektro-Virus" wieder bei ihm ausbrach. Er gehört von Beginn an zum harten Kern des "Electric Café" in Eisenheim. Stilistisch liefern Jingoba Electric von Drum and Bass über klassischen Elektronik Sound bis zu Ambient alles ab.

https://soundcloud.com/meikelw

IG-75

Mario Meyendriesch entstammt ursprünglich der Punk- und Metal Szene, entdeckte aber im Laufe seines Musikinteresses seine Liebe zur elektronischen Musik. Sein Sound basiert hauptsächlich auf einem Modularsyntesizer und Gitarreneffekten. Sein live eingesetztes Equipment ist zu Teilen auf dem do it yourself Weg entstanden. Beim Electric Café Special bieten IG-75 Ambient-Downtempo-Electronic dar.

https://soundcloud.com/user-984628968/sets/list

Elektronomisch

Christian Perbix produziert live Musik zur Synapsenmassage. Der Sound von Elektronomisch bewegt sich zwischen Electronica, Techno, House und Acid. Für das Art Park Open Air wollen sie ein tanzbares Set mit experimentellen Elementen abliefern.

www.elektronomisch.de

O.S.cillator

Seit fast 3 Dekaden ist Oliver Schupp in und um Oberhausen musikalisch tätig. Auch als Drummer in den 90ern bei der Indie-Rockband "Please" aus der das Experimental-Trio/Duo "Festspielhaus" hervorging. Mitte der 00er Jahre nahm er erste Tracks im Elektrobereich auf, durch die wiederkehrende Popularität der Analogsynthesizer und deren Mini-Ableger sind nun Synthesizer und Drum Machines seine Arbeits-Geräte. Seine Leidenschaft ist live elektronische Tracks zu produzieren, das nahezu konzeptlose Jammen Ist ihm dabei eine ständige Inspirationsquelle.

http://youtube.com/c/kalkartronic
http://www.oliverschupp.de

DONK

Marcus Verhülsdonk, Kopf und alleiniger Protagonist von DONK, musiziert seit er das elterliche Tanzkurs-Geld in den Erwerb einer Orgel investierte. In den Folgejahren spielte er in Bands wie den Lawyers of Death oder den Seething Floors, aber nie solo. Er schreibt Gedichte, sammelt Tasteninstrumente und therapiert sich nach eigener Aussage mit musizieren selbst. Der Multiinstrumentalist gibt beim Art Park seinen elektronischen Solo-Live-Einstand und verspricht Psychoacoustic Footprints.

ttps://soundcloud.com/donkmeister

TKTS

Bei der Gründung der Band Irrlicht trafen der Bottroper Bassist Lothar Blum und TastenKnöpfeTiefeSaiten-Mastermind Jörg Hüttemann aufeinander. Als jayAge saß Letzterer schon bei Winfried Trenckler am Kaffeetisch und verewigte sich mit Klangprogrammierungen in Presets diverser digitaler Musikinstrumente. Der Oberhausener Klangmaler pflegt einen Stil zwischen allen Schubladen, changiert zwischen Techno und elektronischer Musik im Sinne von Klaus Schulze, Tangerine Dream oder Martin Buntrock.

ww.soundcloud.com/jayage

NIKO

Niko Burela, Künstlername Stipe, hat bereits im zarten Alter von 12 Jahren mit elektronischer Musik angefangen. Genre übergreifend galt sein Interesse verschiedenen Stilrichtungen bis hin zum Hardcore. Clubauftritte als DJ absolvierte er bisher im Loca71, im Wohnzimmer, bei antimaterie und den bassnutten. Als live act ebenfalls noch bei den Dead Rave Shoes. Den Zuhörer erwartet melodischer Deep House mit Techno-Einflüssen in diversen Klangvarianten.

https://soundcloud.com/stipe0

Inter:pol

Thomas Machoczek ist langjähriger Elektronik-Musiker. In den 80ern bespielte er als Teil von "Elektroschock" unterschiedliche Locations mit einer Mischung aus Live-Klängen und Computersounds. Inter:pol driftet zwischen diversen Polen der elektronischen Musik: Ambient und EBM, Minimal und Berliner Schule, analog und digital. Der alteingesessene Oberhausener bevorzugt das Spiel "live" und in Echtzeit.

https://soundcloud.com/inter_pol

Der Samstag: Pop im Park

Dieser Tag gehört den Bands und der Folk- Rock- und Pop-Musik. Fünf Bands aus der Region werden ihr Bestes geben.

Nic Koray (Witten)

Singersongwriter Nic Koray spielte bereits als Support der Cranberries, Ezio, Flowerpornoes und mehrfach für Tom Liwa und Maria Solheim. Songs mit viel Herzblut zeichnen die professionelle Musikerin ebenso aus wie die nachdenklichen Texte und ihre charismatische Stimme mit Wiedererkennungswert.
Eine Frau, eine Gitarre—Nic Koray das heißt: intensive Konzerte in Solo-, Duo- oder Triobesetzung mit einem eigenen Sound irgendwo zwischen Singersongwriter, Irish Music und IndieFolk. Auf ihrer Tour 2018 hat Nic gleich zwei Alben dabei: "Traveller" (10/2010), das mit Band eingespielt wurde und das neue Album "Intertwine (10/2017)" welches durch seine Zartheit und Direktheit nachdenklich stimmt. Letzeres werden das Duo Nic Koray/Jan Koray präsentieren, auch werden ihre bekannten Songs zu hören sein.
„Diese Lieder sind Kleinode!“
(Tom Liwa)

nickoray.de
facebook.com/nickoraymusic
soundcloud.com/nic-koray

Skalar (Oberhausen/:::)

Die Kombo SKALAR rund um Sängerin Anne Smidt vereint Miitglieder der Bands Cosmic Kangaroos, Balsam und Ship Of Ara. Anne und ihren kongenialen Mitstreitern haben ihre äußerst gelungene Debüt-EP „Miracle Cure“ im Gepäck.
Geerdet im weiten Feld des Folk-Rock, immer auf das Wesentliche bedacht, hat ihr Wirken aber auch genug Raum für instrumentale Ausflüge mit Trompete, Glockenspiel, Banjo und eine krachiger E-Gitarre.
Die bedingungslose Liebe zum Song – sie vereint das im Ruhrpott beheimatete Trio. Songs schreiben, gemeinsam arrangieren und zum Klingen bringen: von dieser ebenso einfachen wie lang tradierten Idee sind SKALAR begeistert und angetrieben. Der über Jahrzehnte bestehende lebendige wie organische musikalische Austausch findet einen musikalischen Ausdruck, den man irgendwo zwischen Jefferson Airplane, Carole King, Fairport Convention und irgendwie guter Popmusik verorten kann.

facebook.com/Skalar2016
skalar-band.jimdo.com

Saint Gallus Convention Tapes (Dortmund/Oberhausen)

Wenn Songs von Bluesmusikern wie Willie Dixon oder Elmore James auf ein rockendes Schlagzeug, einen doomigen Bass und krachende Gitarrensounds, die jeder US-amerikanischen Garagenband der 60s alle Ehren gemacht hätten, aufeinander treffen, dann hört man den Sound von Saint Gallus Convention Tapes. Fans von Rock und Psychedelia werden an Saint Gallus Convention Tapes ihr Vergnügen haben, wenn sich der Beat von Bass und Schlagzeug mit Slidegitarren, Wah-Wah und viel Feedback zu hypnotischen Klangflächen verwebt. Ladies and Gentlemen: We are floating in space. Und dann der Blues. Haben Saint Gallus den Blues, dann haben ihn die Hörer auch: laut und mitreißend, schwarz wie Öl. Da verkauft man dem Teufel doch gerne seine Seele und die Doppelhaushälfte gleich mit dazu. Saint Gallus Convention Tapes spielen in der Stadt? Come and listen.

facebook.com/SaintGallus

Vertical Breeze (Dinslaken/Oberhausen)

Gitarrist Flo und Sänger Yannick haben schon immer zusammen Musik gemacht. Irgendwann haben sie angefangen, im Raum Dinslaken zu zweit aufzutreten. Als Acoustic Duo, mit Power Cover-Versionen von gestern, heute und vorgestern. Ihre ehemalige Band "Without Wax“, ein Schüleract, gelangte durch Auftritte im ZDF Fernsehgarten und als Support von Nena schon früh zu Ruhm. Seit dem Sommer 2015 werden Vertical Breeze ganz offiziell von einer zusätzlichen Gitarre unterstützt, in Person von Flo’s ehemaligem Gitarrenlehrer Christian „Pedders“ Peters. Seine musikalischen Qualitäten bringt das Trio mit einem Stilmix aus ungewöhnlichen Covern und eingängigen Eigenkompositionen gerade vor Publikum in Gänze rüber. Bei Vertical Breeze Live-Gigs schwingt sich das laueste Sommerlüftchen und die abgestandenste Bühnenluft zu einer mehr als frischen Briese auf.

facebook.com/Vertical-Breeze
Vertical Breeze beim EselRock

Jürgen Sarkiss & Peter Engelhardt Duo (Oberhausen/Düsseldorf)

Peter Engelhardt ein überaus gefragter Sideman sowohl in der Rock- als auch Jazzszene. Er spielte zahlreiche Konzerte, Tourneen und Studioproduktionen mit so unterschiedlichen Künstlern wie Blixa Bargeld, Marla Glen, der Köln Big Band, Christian Brückner, David Murray, Katharina Thalbach, Gunter Hampel, dem Tim Isfort Orchester, Gerburg Jahnke, Dominique Horwitz, u.v.a. Darüber hinaus war er von 1995 bis Anfang 2011 Gitarrist der deutschen Rocklegende „Birthcontrol”, mit der er in regelmäßigen Abständen CD´s (auch als Komponist und Produzent) veröffentlichte, und Hunderte von Konzerten spielte. Engelhardt gehört derzeit auch zum Band-Ensemble des David Bowie Musicals „Lazarus“ am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Jürgen Sarkiss ist seit Jahren das „Schauspielergesicht“ des Theater Oberhausen. Genau dort trafen beide Künstler zusammen. In den überaus erfolgreichen Produktionen „Jimi Hendrix - Are you experienced?“, „So viel Zeit“ von Frank Goosen und „Moi non plus“, ein Theaterabend über Serge Gainsbourg mit Dominique Horwitz in der Titelrolle arbeitet das Duo, verstärkt mit Schlagzeug und Bass, äußerst erfolgreich zusammen. Auch die aktuelle Produktion „Lennon“ am Theater Oberhausen mit Engelhardt als musikalischem Leiter und Gitarristen sowie Jürgen Sarkis als Frontmann und Sänger feiert Erfolge an und ist stets ausverkauft.
Im Rahmen des Art Park Open Airs erwartet die Zuhörer ein Best Of ihres gemeinsamen Repertoires.

juergensarkiss.de/der-musiker

Der Sonntag: Jazzkarussel Open Air

Eisenheim feiert und das Jazz-Karussell & Kapelsky feiern mit!

Kapelsky

Die Stilrichtung von KAPELSKY nennt sich „Ostperanto-Folkjazz“. Bandsound und Repertoire verbinden stilistische Komponenten verschiedenster europäischer Gypsie-Musik mit und begegnen diesen mit einer „jazzigen“ Experimentierfreude ohne Rücksicht auf Traditionsdogmen.
Die Instrumentierung (Violine, Gitarre, Konrabaß) ist der Manoush Stilistik entlehnt, dem französischen Gypsy Swing, bekannt geworden u.a. durch Django Reinhardt.
Bei den Eigenkompositionen erweitern KAPELSKY das harmonische und rhythmische Vokabular des Folkloristischen und brechen auf in modernere Jazzgefilde. In ihrem Set sind Humor, Ironie und das Spiel mit Klischees immer wieder eine wichtige Inspirationsquelle.
Gitarrist Gregor Hengesbach und Bassist Michael Ashauer arbeiten bereits seit 1994 in verschiedenen Konstellationen zusammen. Der Geiger Jani Weichsel ist nun seit 2004 Kapelsky-Mitglied.
Die gemeinsame Erfahrung abenteuerlicher Straßenmusiktouren durch diverse Länder, viele Konzerte und eine kontinuierliche Probenarbeit haben zu einer unverwechselbaren Bandausstrahlung geführt, die das Publikum immer wieder in den Bann zieht.

jazz-in-oberhausen.de
kapelsky.de